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Gisbert Haefs: Roma. Der erste Tod des Mark Aurel. München: Diana, 2002.
491 Seiten, ISBN 3-8284-0062-0

Rom, 165 nach Christus. Die Stadt fiebert der Rückkehr der erfolgreichen Feldherren aus dem Partherkrieg und des großen Triumphzuges entgegen. Auch die junge Schauspielerin Korinna ist mit der Schauspielgruppe "Mimen des Mopsos" in die Stadt gekommen, um für Kost und Logis ihre Stücke auf den Plätzen und Hinterhöfen und in den Häusern der Reichen aufzuführen. An einem freien Tag fährt Korinna nach Portus, den Hafen des Kaisers vor den Toren Roms. Dort hört sie Gerüchte über ein bevorstehendes Attentat auf Kaiser Mark Aurel und lernt Gaius Pacuvius, einen Offizier des kaiserlichen Geheimdienstes, kennen. Ein Bote für den Kaiser soll in Portus verschwunden sein und Gaius wird beauftragt, diesen Fall zu untersuchen. Als er aber wenige Tage später zu dem Mord an einem unbedeutenden Fischhändler gerufen wird, der zufällig der Vermieter der "Mimen des Mopsos" war, wird er den Verdacht nicht los, daß seine Vorgesetzen ihn bewußt in die Irre führen wollen. Gemeinsam mit Korinna, in die er sich verliebt hat, versucht er, das Netz der Verschwörer zu entwirren und muß bald feststellen, daß einige der mächtigsten Männer des Imperiums in die Verschwörung verstrickt sind.

Mit "Roma" legt Gisbert Haefs einen lebendigen und farbigen historischen Roman vor, der vor der Kulisse der römischen Kaiserzeit eine spannende und gut geschriebene Verschwörungsgeschichte mit überzeugenden Charakteren entfaltet. Gisbert Haefs wurde 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren. Während seines Sprachenstudiums arbeitete er unter anderem als Komponist und Interpret makaberer Chansons und als Übersetzer. Er übersetzt unter anderem Werke von Jorge Luis Borges und Rudyard Kipling. Als Schriftsteller schrieb er einen SF-Zyklus, historische Romane und Krim. Annemarie Kluge