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Terry Brooks: Das Schwert von Shannara. München: Goldmann, 1978.
188 S. ISBN 3-442-23828-5 (nur noch im Antiquariaten zu erhalten. Enthalten
aber in der Neuausgabe unter dem Titel „Shannara I")
Der junge Shea wird von Allanon, einem mächtigen Mystiker und Wanderer,
besucht und damit konfrontiert, dass er der einzige Nachkomme von Shannara,
dem einst mächtigen Elfenkönig ist, dem es gelungen ist, mit einer mystischen
Waffe im letzten großen Krieg den Dämonenlord zu besiegen. Nun ist der
Dämonenlord wieder zu neuer Macht gekommen und will sein Ziel von der
Unterwerfung der Welt auf ein Neues erreichen. Damit dies verhindert werden
kann, muss Shea das Schwert von Shannara erhalten. Doch Shea muss sich
dabei sputen, da der Dämonenlord schon die geheimnisvollen Schädelträger
ausgesandt hat, die ihn aufzuhalten sollen. Shea soll schnellstens nach
Cullhaven reisen, wo er auf Verbündete treffen wird, die ihm helfen werden,
an das Schwert von Shannara zu gelangen. Mit seinen Bruder Flick macht
sich Shea auf die beschwerliche Reise. Unterwegs gelingt es ihnen, Menion,
einen befreundeten Prinzen, davon zu überzeugen, ihnen dabei zu helfen
nach Cullhaven zu gelangen. Doch zahlreiche Gefahren warten auf die Gefährten.
Als sie Cullhaven endlich erreichen, erklärt ihnen Allanon, dass die Waffe,
die sie suchen, in die Hände des Feindes gefallen ist. Es gibt nur noch
eine Möglichkeit, um den Dämonenlord aufzuhalten und so müssen sie, so
gefährlich es auch immer ist, versuchen, dem Feind die Waffe zu entreißen.
Terry Brooks schafft es schnell, den Leser seine Fantasywelt näher zu
bringen. Schnell wird berichtet, welches Volk wo lebt und wer im letzten
großen Krieg auf welcher Seite zusammen gekämpft hat. Die eigentliche
Geschichte ist aber leider nichts weiteres als eine Aneinanderreihung
vom dem „Herr der Ringe" sehr ähnlichen Spannungselementen. Die Wanderschaft
der Gefährten führt sie immer dem Ziel näher und zwischendurch gibt es
ohne große Verluste ein paar Gefahren zu bewältigen und daher wird das
auf dem ersten Blick sehr gefährliche Unterfangen fast sämtlicher Spannung
beraubt. Entweder kann man mit Hilfe der mysteriösen Elfensteine die Schädelträger
in die Flucht schlagen oder irgendwie gelingt es eine ausweglose Situation
zu meistern. So ließt man die ersten 180 Seiten dieser Trilogie zwar recht
schnell, doch mit den Gefühl einen mittelmäßigen Heftroman zu lesen und
keine Fantasysaga, die angeblich von über einer Millionen Leser verschlungen
worden sei.
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