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Yeah! #1, erschienen im Oktober 1999 bei DC (Homage)

Autor: Peter Bagge, Zeichner: Gilbert Hernandez, Letterer: Rick Parker, Farben: Joanne Bagge, Assistent Editor: Jennifer Lee, Editor: Shelley Roeberg

Yeah! heißt die erfolgreichste R&R Band des Universums. Die Frauenband bestehend aus Krazy (einem blonden Alanis Morisette-Verschnitt), Skin-Pounder (Drummerin und Lauryn Hill-Verschnitt) und Woo-Woo (Kate Pierson-Verschnitt) und hat Fans, die von allen Planeten des Universums extra zu ihren Konzerten kommen. Nur auf ihrem Heimatplaneten haben sie echt Schwierigkeiten dabei, bekannt zu werden. Das Einzige, was ihr Manager Crusty dort für sie auftun kann, ist ein Bandwettbewerb an einer High School, bei dem der Gewinner ein Preisgeld von schlappen 200$ erwartet. Dieses Angebot ist zuviel für unsere Mädels und so schmeißen sie ihren Manager raus. Wieder auf Erden und nachdem einige Außerirdische vor Freude geplatzt sind, rennen sie zu dem Manager unter den Managern. Mongrel Mogul hat zwar keinen guten Ruf, dafür verschafft er denen, die er unter Vertrag nimmt, den sicheren Erfolg. Als Mongrel sie sieht, ist er nur hinter einem Teil der Band her, nämlich hinter Krazy. Er will Yeah! unter Vertrag nehmen, aber nur unter der Bedingung, daß Krazy ihn dafür heiratet. Wütend verlassen sie auch diesen Manager. Beim gemeinsamen Essen neben einem Wohnwagen, angerichtet vom Alt-Hippi Muddy, wird nun über die Zukunft der Band geredet. Erst als Krazy von Muddys Poison Ivy Suppe kostet, kommt Bewegung in die Truppe. Krazy hat nämlich eine Vision. Sie sieht Crusty, sie sieht Mongrel, der mit ihrer Erzrivalin Miss Hellraiser zusammen ist. Entrüstet machen sie sich wieder zu Mongrel auf. Dort verläßt ein ganz zufriedener Crusty gerade das Gebäude. Er wird von der Band abgefangen und er versucht, ihnen sein Handeln zu erklären. Am Ende ist klar, daß Mongrel nun der Sadobraut Miss Hellraiser ausgeliefert ist und das Yeah! doch lieber weiter mit Crusty zusammenarbeiten. So kommt es, daß sie dann doch noch als Verlierer einen Bandwettbewerb verlassen.

Peter Bagge und sein Partner Gilbert Hernandez sind zwei Größen des amerikanischen Independentcomics. Beide waren mit ihren eigenen Serien ("Hate" von Bagge, "Love & Rockets" von Hernandez) sehr erfolgreich und übertragen nun ihre sehr menschlichen Charaktere mit all ihren menschlichen Bedürfnissen in diese Serie. So richtig begeistern kann ich mich aber noch nicht mit für diese Serie, da muß schon noch etwas mehr kommen. So richtig nett und einfallsreich finde ich die Geschehnisse nicht und auch zeichnerisch haut mich dieser Underground-Stil nicht wirklich um.

Yeah! #2, erschienen im November 1999 bei DC (Homage)

Autor: Peter Bagge, Zeichner: Gilbert Hernandez, Letterer: Rick Parker, Farben: Joanne Bagge, Assistent Editor: Jennifer Lee, Editor: Shelley Roeberg

Die drei Musikerinnen von Yeah! haben es schon nicht leicht. Auf vielen Welten unseres Universums sind sie Stars, nur auf ihrem Heimatplaneten sind sie total unbekannt und unbeliebt. So müssen sich die drei als Serviererinnen durchschlagen und selbst dies gelingt ihnen nicht richtig. Gut, daß ihr Manager Crusty ihnen etwas Tolles vorzuschlagen hat. Er will sie für längere Zeit auf dem Planeten Erb bringen, wo sie viele Auftritte haben werden und wo sie geliebt werden. Nach anfänglichen Bedenken, die aber alle zerschlagen werden können, macht sich das Trio mit Krazys Freund Muddy und einer Ziege auf die kurze Reise. Zwar sind die Lebensverhältnisse und das Essen des Planeten Erb schon recht gewöhnungsbedürftig, doch dank der Herzlichkeit der Bewohner findet man sich dort zurecht. Yeah! entschließen sich dazu, für einen verschwundenen Bewohner des Planeten ein Benefizkonzert zu geben, doch plötzlich zeigt sich, daß die Nahrung dieses Planeten auf die Bandmitglieder und ihre Ziege eine ziemlich seltsame Auswirkung hat. Die eine wird klein, die andere fett und die andere dünn und die Ziege wird riesig. Dann erhält Woo-Woo auch noch eine Nachricht, daß ihr Vater am Herzen operiert wird und so will sie schnellstens zurück. Doch erst folgt das Konzert und dann geht es ab nach Hause. Dort angekommen, wird Krazy von einem außerirdischen Fan, der es sich in der Zwischenzeit in ihrer Wohnung gemütlich gemacht hatte, aufgelauert.

Es fehlt mir immer noch der echte Witz bei diesen Geschichten. Somit ist diese Serie wohl wirklich nur was für Hardcorefans der Herren Bagge und Hernandez.