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Making Marvel History (15): The Human Torch - Strange Tales #101, erschienen im Oktober 1962

Plot: Stan Lee, Autor: Larry LieberZeichner: Jack Kirby

Johnny Storm ist froh darüber, daß niemand in der kleinen Stadt Genville weiß, daß Johnny und die Menschliche Fackel ein und dieselbe Person ist. Die einzigen Schulfreunde, die dies wissen, haben Glenville verlassen und versprochen, dieses Geheimnis gut zu hüten. So kann er sich als ein ganz normaler Jugendlicher in diesem Ort von seinem Heldendasein erholen. Zweimal wird er aber dazu gezwungen, in einem Freizeitpark, der kurz davor steht, eröffnet zu werden, dabei zu helfen, daß während der letzten Tests der beiden höchsten Fahrgeschäfte (die Achterbahn und der Fallschirmturm) niemand bei schweren Unfällen zu Schaden kommt. Später stellt sich heraus, daß diese beiden Unfälle dem Besitzer des Freizeitparks vorausgesagt wurden, da ein Erpresser, der sich nur "The Destroyer" nennt, nicht will, daß der Park eröffnet wird. Der Freizeitparkbesitzer hielt diese Drohungen aber nur für das Werk eines Spinners. Nach den beiden Zwischenfällen sieht er dies aber nun anders. Der Destroyer ist von Johnnys Eingreifen nicht begeistert und er fordert ihm zu einem direkten Duell auf. Dabei tappt Johnny auch direkt in eine Falle, doch er wird durch ein paar plötzlich auftauchende Jugendliche vor dem Schlimmsten bewahrt. Danach macht sich Johnny zum ersten Mal seine eigenen Gedanken über das, was geschehen ist und als er sich noch einmal auf die höchste Stelle der Achterbahn begibt, erkennt er, was der Destroyer mit seinen Drohungen bezwecken wollte. Von diesem hochgelegenen Punkt aus kann man direkt auf den nahen Strand und das Meer sehen und nun zieht Johnny die richtigen Schlüsse. Vor dem Strand wartete ein russisches U-Boot, dessen Standort geheimgehalten werden sollte und der Destroyer war nichts anderes als ein Spion, der sich am Strand mit seinen Kontaktleuten traf. Diese Treffen wurden aber durch den Freizeitpark gefährdet. Und so konnte mit Hilfe der Fackel das U-Boot gestoppt werden und der Verräter enttarnt werden, der niemand anderes war, als der Zeitungsherausgeber des kleinen Städtchens.

Das erste Soloabenteuer der Fackel glänzt nicht durch einen tollen und fantastischen Gegner, eher bringt einen die Auflösung der Geschichte arg ins Zweifeln darüber, welch einfaches Weltbild der Autor hier vertritt. Die bösen Kommunisten mußten immer dann für Stan Lee und seinen Bruder herhalten, wenn diese sich keine Mühe machen wollten, sich einen originellen Schurken auszudenken. Dies war zwar für diese Zeit wohl so üblich und dies nicht nur im Comicbereich, doch kommen dabei immer, wenn so verfahren wurde, äußerst schlechte Comicgeschichten heraus.