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The Crusades - Urban Decree, erschienen 2001 bei Vertigo Autor: Steven T. Seagle, Zeichnungen: Kelley Jones, Tusche: Jason Moore, Farben: Daniel Vozzo, Letterer: Comicraft, Editor: Shelly Bond In San Francisco ist so einiges los und dies ist auch gut so, da so ein Radiomoderator ganz schnell seine Themen findet. So versucht der stets zynisch und ordinär grölende Radiomoderator Anton Marx der neuesten urbanen Legende der Stadt auf die Schliche zu kommen. Ein paar geladene Obdachlose geben ihre Augenzeugenberichte zum Besten und berichten von einem Ritter, der gegen die bösen Elementen der Stadt gnadenlos vorgeht. Mit seiner Lanze spießt er so manchen Schurken auf und andere bekommen seinen Streitkolben zu spüren. Anton hält dies für großen Quatsch, da er den Augenzeugen einfach nicht glauben will. Er braucht einen glaubwürdigen Augenzeugen. Solange dieser nicht gefunden ist, glaubt Anton nur, dass das angebliche Auftauchen des Ritters nur als Ablenkung für den Bandenkrieg dient, der in der Stadt offen ausgetragen wird. Die Machenschaften des Ritter zeigen aber bei genau diesen Bandenkrieg ihre Wirkung. So schlägt der als "Pope" bekannte Gangster seinem Kontrahenten ein Treffen vor, damit endlich wieder Frieden herrscht. Das Treffen findet auch statt, aber statt eines Friedensangebots schickt der Pope nur zwei Bewaffnete zu dem Treffen. Dieses Treffen wird von Antons Freundin Venus zufällig beobachtet und auch sie wird plötzlich zum Augenzeugen eines weiteren Auftritts des Ritters. In ihrer Wohnung bekommt Venus anschließend Besuch von Anton, dem es gelungen ist, an eine Videoaufzeichnung des Ritters heranzukommen. Auf dieser sagt der Ritter etwas in französisch und Anton möchte von Venus wissen, was der Ritter da sagt. Grob übersetzt sagt der Ritter: "Böses für den, der Böses tut". Steven T. Seagle ist ein herausragender Autor. Dies bewies er mit Serien wie "House of Secrets" oder "Sandman Mystery Theater". Auch diese neue Serie (die leider schon wieder zu einem Ende gekommen ist) ist sehr gut zu lesen und lebt durch ihre lebendigen Charaktere. Ansonsten wirkt das Ganze irgendwie fast schon wie eine Spawn-Parodie (Obdachlose, Gangster, mysteriöser Rächer). |
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