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Ultimate Fantastic Four Vol.1 - The Fantastic, erschienen bei Marvel (enthält die Ausgaben "Ultimate Fantastic Four #1 - #6)

Autoren: Brian Michael Bandis & Mark Millar, Zeichner: Adam Kubert, Tusche: Danny Miki & John Dell, Farben: Dave Stewart, Letterer: Chris Eliopoulos, Editor: Ralph Macchio, Editor in Chief: Joe Quesada, Herausgeber: Dan Buckley

Reed Richards war anders als so manches andere Kind. Er war neugierig und schlau und ein Einzelgänger und Bastler. Seine Mitschüler machten sich über ihn lustig und ohne die Hilfe seines einzigen Freundes Ben Grimm wäre er auch schutzlos diesen ausgeliefert gewesen. Reeds ständige Experimente und seine unbeholfene Art treiben seinen Vater langsam in dem Wahnsinn. Dies ändert sich erst, als bei einem Wissenschaftswettbewerb Reed seine Ergebnisse in der Erforschung der sogenannten "N-Zone" präsentiert und ein Regierungsmitarbeiter auf ihn aufmerksam wird. Reed wird nun eingeladen, seinen Forscherdrang und seine Ausbildung zum Ruhme der Öffentlichkeit und der Armee fortzuführen. Dazu wird er ins Baxter Building gebracht, wo er auf viele andere Jugendliche trifft, die so sind wie er. Besonders mit Susan, der Tochter einer seiner Lehrer, versteht sich Reed bald sehr gut. Auch ihr hitzköpfiger Bruder Johnny ist ein ständiger Gast im Baxter Buildung. Fast genauso schlau wie Reed, ansonsten aber ganz anders, ist Victor van Damme, der Reed behilflich ist, seine Forschungen an einem Transmittersystem voranzutreiben. Es sollte gelingen, einen Gegenstand oder eine Person mit Hilfe eines kurzen Sprungs in die "N-Zone" zu jedem anderen Punkt der Welt zu bringen. Als die Forschungen beendet sind, kommt es zum großen Testlauf, zu dem Reed sogar seinen alten Freund Ben Grimm einlädt. Eigentlich soll nur ein Apfel von einem Ort zu einem anderen gebracht werden. Doch als der Transmitter eingeschaltet wird, passiert etwas, womit keiner gerechnet hat und für Reed, Susan, Johnny und Ben wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Außerdem wurde ein Lehrer, der im Baxter Building unterrichtet hatte, wegen unerlaubter Experimente dort rausgeschmissen und auch dieser wird bald noch mal auf sich aufmerksam machen.

Hey, dies ist fast ein so guter Serienstart wie bei den "Ultimativen". Die Autoren blieben dem Grundkonzept von Stan Lee treu, schaffen es diesmal aber, daß die ganze Szenerie recht glaubwürdig scheint. Für eine "ultimate" Serie nehmen sich die Autoren auch sehr viel Zeit, um auf die Charaktere einzugehen und deswegen passiert in den ersten vier Originalheften auch recht wenig und dies alleine ist ein Grund, sich einfach diesen Sammelband zu holen, da man hier die "komplette" Geschichte geboten bekommt. Zu Adam Kubert braucht man kaum noch was zu sagen, er ist einer der derzeit besten Zeichner, was er auch hier wieder bestätigt. Neben Jim Lee gibt es kaum einen anderen, der so elegant Superheldengeschichten zu Papier bringt. In einem ist Adam Kubert aber Jim Lee mittlerweile schon fast voraus. Seine Bildgestaltung und seine Seitenaufteilung sind so intelligent und gelungen, daß er in diesen Disziplinen Jim Lee sogar mittlerweile übertrumpft. Wenn Hollywoods Vision dieser Heldengeschichte nur annähernd so gut ist wie die in diesem Comic, dann können wir uns irgendwann auf ein grandiosen Filmerlebnis freuen.