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Spawn #1, erschienen im Mai 1992 bei Malibu Comics (Image)

Autor, Zeichner, Tusche: Todd McFarlane, Letterer: Tom Orzechowski, Farben: Steve Oliff, Editor: Wanda Kolomyjec

Im Jahre 1987 berichten die Nachrichtenkanäle über den Tod von Al Simmons. Simmons war ein hochdekorierter Geheimdienstler, der sogar mal das Leben des Präsidenten gerettet hat. Al hinterläßt eine Frau namens Wanda. Ein seltsames Wesen taucht in New York auf. Es hat kaum Erinnerungen an sein altes Leben, nur das Bild einer hübschen Frau und das Gesicht von jemanden, der ihn verraten hat, taucht immer wieder in seinem Kopf auf. Die Polizisten Sam und Twitch haben es mit einer Reihe mysteriöser Mordfälle zu tun, bei denen Angehörigen der Mafia das Herz herausgerissen wurde. Jahre vergehen. Das Wesen ohne Erinnerung wird, nachdem es das Leben einer Frau gerettet hat, wieder von dem Gesicht der hübschen Frau heimgesucht. Er erinnert sich plötzlich an den Namen der Frau. Er lautet Wanda. Irgendwo lacht ein Teufel.

Richtig viel Story bietet diese erste Ausgabe ja nicht. Alles sieht zwar auf dem ersten Blick sehr schön gezeichnet aus, doch irgendwie fand ich Todd McFarlane und seine Arbeiten für "Amazing Spider-Man" doch um einiges beeindruckender. Und nicht nur ich fand diese "Spider-Man" Storys beeindruckend. Schließlich waren es diese Geschichten, die Todd McFarlane in den Rang eines Superstars der amerikanischen Comicszene katapultierten und dies in beeindruckend kurzer Zeit. So konnte er sich auch darauf verlassen, dass seine Fans ihm alles abkaufen würden, was er ihnen bietet. Mit "Image" und mit "Spawn" gab er seinen Fans, was sie wollten. Bald zog er sich dann als Zeichner fast ganz zurück, um sein Comic- und Actionfiguren-Imperium zu verwalten. Ja, es ist schon recht anstrengend, wenn man so erfolgreich ist.