|
Comix-Index
restart


|
|
weiter mit Ausgabe #2, #3
Midnight, Mass #1 von 8, erschienen im Juni 2002 bei Vertigo (DC)
Autor: John Rozum, Zeichner: Jesús Saiz, Tusche: Jimmy Palmiotti, Letterer:
Ken Bruzenak, Farben: Noelle Giddings, Farbseperation: Digital Chameleon,
Assistent Editor: Zachary Rau, Editor: Heidi MacDonald, Cover: Tomer Hanuka
In einer Lagerhalle am Bostoner Hafen machen Arbeiter eine seltsame Entdeckung.
In Midnight, Massachusetts, lernen wir Jenny kennen. Jenny ist neu in
der Stadt und hat sich in den letzten Tagen über Midnight und ihre neuen
Arbeitgeber Julia und Adam Kadmon so gut es geht informiert. Die Stadt
hat den Ruf weg, dass es hier andauernd spuckt, doch diesen Ruf hat fast
jede Stadt in Neuengland. Ihre Arbeitgeber gehören zu den bekanntesten
Forschern auf ihrem Gebiet. Sie befassen sich mit dem Unbekannten und
dem Unheimlichen. Auf ihrem Gebiet sind sie die Besten und sie sind so
geheimnisumwittert und gut aussehend, dass sie schon fast den Ruf von
Superstars haben. Doch was ist daran? Die Bewohner von Midnight warnen
sie alle. "Wissen sie, was mit den zwei anderen Assistenten, die vor ihnen
bei den Kadmons beschäftigt waren, passiert ist?" Als sie die Villa der
Kadmons erreicht, sieht sie, dass einiges wohl wahr ist. Aus dem Fenster
im Obergeschoß springt ein seltsames Wesen, dass von den Kadmons gejagt
wird und dass erst gestoppt wird, als es mit Eisen in Berührung kommt.
"War wohl ein Goblin oder so was" ist die kurze Erklärung ihrer neuen
Arbeitgeber. Danach führt Julia Jenny durch das Haus. Es ist ein wunderschönes
Haus, mit einer tollen Bibliothek. Nur der Arbeitsbereich ist etwas ungepflegt.
Dann wird ihr erklärt, dass es einige Regeln zu beachten gibt. Sie soll
Vorsicht wallten lassen, wen sie ins Haus hineinläßt. Einige üble Wesen
können ein Haus nur dann betreten, wenn sie die Erlaubnis dazu bekommen.
Also soll Jenny aufpassen, wem sie diese Erlaubnis gibt. Dann wird sie
in den Keller geführt. Hier zeigt Adam ihr eine schwere Steintür. Diese
ist magisch geschützt und dies ist gut so. Denn was dahinter gefangengehalten
wird, darf niemals auf die andere Seite kommen. Auch den nahen Wald soll
Jenny nie betreten, da man aus diesem nie wieder herauskommt. Ein Anruf
fordert die Kadmons auf, nach Boston in eine Lagerhalle zu kommen. Dort
fanden die Arbeiter eine Kiste, die eigentlich schon vor Jahrzehnten an
die Kadmons gesandt werden sollte. In der Kiste befand sich ein seltsames
Wesen. Die Kadmons erkennen, dass es sich dabei um ein Wesen handelt,
dass nur ein Ziel verfolgt. Es soll töten. Doch wahrscheinlich ist derjenige,
den es töten soll, nicht in der Lagerhalle und deshalb ist es verwirrt.
Als es aber an dem Mantel riecht, den Adams Großvater schon anhatte, wird
es aktiv und versucht nun Adam zu töten. Nur mit Hilfe seiner Frau und
seiner neuen Assistentin gelingt es ihm, das Wesen davon abzuhalten. Wahrscheinlich
sollte das Wesen vor Jahren Adams Großvater besiegen. Wer mag es bloß
damit beauftragt haben? Es geht zurück zur Villa und Jenny merkt, dass
sie sich bei den Kadmons irgendwie geborgen fühlt. Ihr Haus bietet ihr
Schutz und sie braucht diesen Schutz, da sie ein düsteres Geheimnis hat,
von dem ihre neuen Arbeitgeber aber noch nichts wissen sollen. Irgend
jemand, der sicherlich noch für Aufregung sorgen wird, hat auch die Villa
erreicht.
Hey, endlich mal eine Geisterjägerstory, die mir gefällt. "Ghostbusters"
trifft hier auf "Hart aber herzlich" und dieser Mix hat was. Diese Einführung
in die Welt der Kadmons ist richtig gut gelungen und hat einen hohen Unterhaltungswert.
Mehr davon. Und da John Rozum ja schon die Akte X - Comics gut geschrieben
hat, ist er auch der richtige Autor für eine solche Serie. Mittlerweile
ist auch schon eine weitere Miniserie um das nette Örtchen Midnight herausgekommen.
Midnight, Mass #2 von 8, erschienen im Juli 2002
bei Vertigo (DC)
Autor: John Rozum, Zeichner: Jesús Saiz, Tusche: Jimmy Palmiotti, Letterer:
Ken Bruzenak, Farben: Noelle Giddings, Farbseperation: Digital Chameleon,
Assistent Editor: Zachary Rau, Editor: Heidi MacDonald, Cover: Tomer Hanuka
Adam ist entsetzt darüber, welch ein Bild Jenny von ihm und seiner Frau
haben muss, nach dem, was sie direkt an ihrem ersten Arbeitstag erlebt
hatten. Ihre Assistentin scheint aber nur zu interessieren, warum sie
gerade sie ausgesucht haben. Als Antwort darauf erzählen Adam und Julia
ihr eine Geschichte über einen Auftrag, der das Ehe- und Geisterjägerpaar
nach Derry, New Hampshire, geführt hatte. Der Polizeichef von Derry war
besorgt. Kinder und Polizisten verschwanden in der Nähe eines Hauses,
in dem angeblich Monster wohnen sollten. Als der Polizeichef mit dem Ehepaar
dort ankommt, finden sie auch echte Anzeichen für Monsteraktivitäten.
Überall liegen Überreste von menschlichen Körpern herum. In dem Haus finden
sie ein Monster, dass aber nicht besonders gefährlich erscheint. Sein
Partner ist wohl der, der gefährlich ist und dieser ist nicht im Haus.
Als Julia den Namen des Partners hört, der "Magellan" lautet, stürmt sie
mit gezückter Waffe ihren Gegner entgegen. Dieser erwartet sie auch schon.
Dieses Comic ist einfach viel zu schnell zu Ende gelesen und man wartet
auf die Fortsetzung.
Midnight, Mass #3 von 8, erschienen im August
2002 bei Vertigo (DC)
Autor: John Rozum, Zeichner: Jesús Saiz, Tusche: Jimmy Palmiotti, Letterer:
Ken Bruzenak, Farben: Noelle Giddings, Farbseperation: Digital Chameleon,
Assistent Editor: Zachary Rau, Editor: Heidi MacDonald, Cover: Tomer Hanuka
Julia versucht Magellan aufzuhalten. Doch das dämonische Wesen gibt sich
wenig beeindruckt und macht Julia schwer zu schaffen. Als sie auch noch
versagt, einen Schutzzauber richtig auszusprechen, den Magellan einfach
erfolgreich für sich selber benutzt, sieht die Sache gar nicht gut aus.
Doch dann taucht Adam auf, der Magellans Helfer in der Obhut eines Polizisten
überlassen hat, was er später bereut, da er so zwar Magellan kurz aufhalten
kann, von dessen Helfer, der den Polizisten getötet hat, nun aber bewusstlos
geschlagen wird. Auch Julia wird von Magellan verschont. Doch beim nächsten
Aufeinandertreffen, so schwört Magellan, wird er sie töten. Kurz nach
diesem Desaster beschließen die beiden Dämonenjäger eine Assistentin einzustellen.
Als sie dies Jenny erzählen, bittet diese darum, eine Pause machen zu
dürfen. Diese will sie nutzen, um einen Weg zu finden, wie man Magellan
beim nächsten Mal aufhalten kann.
Nette Story. Das Ende ist mir etwas zu undramatisch. Irgendwie hätte
Magellan schon was Böses tun können und nicht nur eine Drohung aussprechen
sollen.
|