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Jonas Valentin/Band 1/Der Traum des Wals/erschienen 2004 bei Carlsen Comics

von Bom & Frank

Die Stadt wird von einer unendlich scheinenden Anzahl Möwen heimgesucht, die tagsüber den Himmel verdunkeln. Am Abend scheinen sie spurlos zu verschwinden. Die Bewohner der Stadt scheinen kaum noch Schlaf abzubekommen und wandeln müde und leblos durch die Gegend. Jonas Valentin, ein junger Mann, entdeckt ein altes Buch, dessen Autor vor langer Zeit in demselben Haus lebte wie er selbst. Zu seiner Verwunderung findet er in dem Buch ein Bild, dass eine genaue Wiedergabe seines letzten Traumes ist. Verwundert versucht er mehr über den Autor herauszubekommen. Valerie ist eine echte Leseratte, was ihre Mutter gar nicht gut findet, da sie, statt in alten Büchern zu lesen, sich lieber auf ihre bevorstehenden Prüfungen konzentrieren sollte. Auch Valerie blättert in dem alten Buch und macht eine seltsame Entdeckung. Während Jonas durch die Stadt zur großen Bibliothek läuft, wird sein Weg immer wieder von fliegenden Fischen gekreuzt.

Jonas ist ein recht untypischer Vertreter für einen Comicheld. Der pure Zufall scheint ihn zu lenken und so richtig scheint der Autor dieser Reihe auch keine Lust zu haben, jedes Rätsel zu entschlüsseln. Dies gibt dieser Reihe, die sicherlich für Erwachsene und Jugendlicher gleichermaßen geeignet ist, einen eigenen Charme, da hier eindeutig Kindheitsträume verarbeitet und in phantastische Bilder gepackt werden. Der Zeichenstil erinnert an eine Mischung aus "Spirou und Fantasio" und "Valerian und Veronique". Nett.