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Comix-Index
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Sin City - Teil 1 - Marv Lernt man Marv kennen, sieht man ihn, wie er eine Nacht mit einer wunderschönen Frau verbringt. Am nächsten Morgen ist diese Frau namens Goldie tot und Marv wird von der Polizei gejagt. Sie halten ihn für Goldies Killer. Marv seinerseits will Goldie rächen, koste es, was es wolle. Schließlich war Goldie die Frau, die Marv lieben durfte. Und dies nicht nur aus der Ferne. Marv ist nämlich eigentlich kein Frauentyp. Marv ist groß und hat eine ziemlich hässliche Visage. Normal war es nicht, dass eine Traumfrau wie Goldie die Nacht mit jemanden wie ihm verbringt. Nur mühselig kommt Marv bei seinen Nachforschungen weiter. Er macht dabei auch die falschen Leute auf sich aufmerksam. Marv kann man nicht so einfach umlegen und so lässt er sich auch mal mit Absicht anschießen und anfahren, nur um so an weitere Informationen zu gelangen. Später hört er einen Namen und von einem Ort. Der Name lautet "Roark" und steht für Macht und Ordnung in Sin City. Die "Roarks" sitzen in allen wichtigen Positionen. Vom Priester bis zum Bezirkstaatsanwalt ist in dieser Familie alles vertreten. Der Ort hört auf den einfachen Namen "Die Farm" und dort findet Marv die Überreste von Menschenkörpern und einen unheimlichen Killer. Marv hat die richtige Spur gefunden. Doch wird ihm dies auch noch was nützen? Marvs Rachefeldzug ist der Einstand einer Geschichtensammlung namens "Sin City". Mit diesem Projekt erfüllte sich Comicautor/Zeichner Frank Miller einen Traum. Zum einen hat er als Kreativer alle Freiheiten. Er darf machen und tun, was er will. Und dies dürfen nur sehr wenige Privilegierte im Comicbereich. So darf er harte, brutale Geschichten erzählen, die voller Gewalt und Sex sind. Er nutzt diese Elemente als Werkzeug für seine Storys, die nicht plump oder gewaltverherrlichend sind. Einige der Geschichten, die in "Sin City" spielen, strotzen vor Überraschungen und tollen Einfällen. Dann ist da das Artwork. Schwarzweiß ist hier Programm und wird nur manchmal als Effekt von ein wenig Farbe bereichert. Außerdem macht Miller niemals zu viele Detailstriche. Er ist ein Meister der Auslassung und entwickelt dies zu einer Kunstform weiter und schafft so etwas bis dato einzigartiges. Mit der fast perfekten Umsetzung seiner Storys durch Robert Rodriguez schafft er einen der aufregendsten Filme des Sommers 2005. Und niemand, der vor gut 13 Jahren zum ersten Mal die Geschichte von Marv gelesen hatte, hätte damals gedacht, dass Mickey Rouke ihn so perfekt hätte spielen können. |
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