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Golden City/Band 1/Strandpiraten Autor/Zeichner: Daniel Pecquer & Nicolas Malfin In der Zukunft hat sich das Bild der Erde verändert. Um der Überbevölkerung und dem Elend auf dem Festland zu entgehen, haben sich die Reichen und Mächtigen eine schwimmende Welt mit Namen Golden City erschaffen. Ein Flugzeug, das dorthin unterwegs ist, wird von einem Attentäter zum Absturz gezwungen. Als die Schutzpolizei das Wrack erreicht, wurde dieses schon von jungen Plünderern ausgeraubt. Was die Plünderer nicht wissen, ist, daß es sich bei dem mitgenommenen Leichnam einer Frau um die Gattin des Präsidenten von Golden City handelt. Als Präsident Harrison Banks von dem Zwischenfall erfährt, macht er sich, getarnt als Hubschrauberpilot, selbst auf die Suche. Aber der Attentäter und dessen Auftraggeber sind ihm auf die Schliche gekommen und hinter ihm her. Die sehr flüssig und einfach erzählte Geschichte bietet dem Leser, der schnell Parallelen zu Vorbildern wie Waterworld und Mad Max findet, eine einfache Action-Handlung. Die Bilder verbinden dabei den klassischen frankobelgischen Stil mit dem der Mangas, um so Tempo und Action auf das Papier zu bringen. So hält der Leser eine unterhaltsame Lektüre in seiner Hand, die aber durch eine etwas zu einfach gehandhabte Story an Klasse verliert. So hat zum Beispiel keiner der handelnden Parteien auch nur die geringste Schwierigkeit damit, die jeweils von ihm gesuchte Person zu finden. Golden City/Band 2/Banks gegen Banks Autor/Zeichner: Daniel Pecquer & Nicolas Malfin Harrison Banks, noch vor kurzen einer der mächtigsten Menschen dieses Planeten, sitzt ziemlich tief in der Patsche oder treffender gesagt, im Knast. Und da kommt er auch nicht so schnell wieder heraus, wie er es sich gedacht hatte. Denn irgendwie hat es sich ein Doppelgänger auf seinem Platz in Golden City gemütlich gemacht. Langsam dämmert Banks, daß er das Opfer einer weitreichenden Verschwörung geworden ist. Die Verschwörer sind durch die Anfrage der Polizei gewarnt. Sie wissen jetzt, daß der echte Banks noch lebt und so setzen sie noch einmal einen Auftragskiller auf ihn an. Mifa, eine von vier jungen Strandplünderern, ist es, die Banks hilft, doch muß sie feststellen, daß sie irgendwie auf ein falsches Pferd gesetzt hat und daß sie ihres und das Leben ihrer drei jungen Freunde in Gefahr gebracht hat. Und Banks begibt sich wieder auf die Suche nach dem Leichnam seiner Frau. Da die Qualität der schon im ersten Band guten Zeichnungen noch einmal gesteigert wird (was zu einem Großteil an der hervorragenden Kolorierung von Schelle und Rosa liegt) und auch der anfangs noch einfache Plot immer spannender wird, gewinnt diese Serie damit an Qualität. Die Lektüre ist zwar noch nach wie vor eine recht schnelle Angelegenheit, was an der großzügigen Bildergröße liegt, doch das Interesse des Lesers wurde mit dieser Ausgabe verstärkt, da dieser jetzt doch erfahren will, wie die Geschichte weitergeht. Nur hoffe ich, daß unser Held am Anfang eines neuen Teils sich nicht immer in Gefangenschaft befindet. Golden City/Band 3/Polarnacht 2001/XXL Speed/Verlag Thomas Tilsner Autor/Zeichner: Daniel Pecquer & Nicolas Malfin Harrison Banks sitzt nun wirklich in der Tinte. Auf ein Neues wurde er verhaftet und diesmal sogar verurteilt. So sitzt er nun in einem Hochsicherheitsgefängnis inmitten der unnachgiebigen Kälte des Polarkreises. Doch selbst das reicht seinen Gegnern nicht aus. Sie üben Druck auf den Chefwärter aus, so daß Banks wohl in nächster Zeit eines scheinbar natürlichen Todes sterben oder einem Unfall zum Opfer fallen wird. Banks sieht aber eine kurzen Hoffnungsschimmer auftauchen, als es ihm gelingt, Schwester Bea zu sprechen, die an diesem unwirtlichen Ort mal wieder zu Besuch ist. Er sagt ihr, welche Frage sie dem angeblich echten Harrison Banks stellen soll. Als Schwester Bea dem Doppelgänger diese Frage stellt, bringt sie die dunklen Kräfte, die hinter allem stehen, dazu, einen Schritt weiter zu gehen. Und damit ist Banks so gut wie tot. Spannend und mit einigen beachtlichen Actionsequenzen wird die Story um Golden City und ihren in Not geratenden Präsidenten weitergeführt. Schade nur, daß die ganzen Personen immer so einfach gezeichnet sind. Etwas mehr Liebe zum Detail und zu ein paar Zeichenstrichen mehr würde diese Serie zu einem echten Highlight machen. So bleibt "Golden City" eine spannende Serie mit wirklich guten Hintergrundzeichnungen und einer gekonnten Farbgebung der Herren Pierre Schelle und Stéphane Rosa. |
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