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Link zu Book Two, Book Three, Book Four

Giantkiller - Book One, erschienen im August 1999 bei DC

Autor/Zeichner: Dan Brereton, Letterer: Bill Oakley, Redakteur: Dan Raspler

Es war einmal ein Berg. Dieser Berg lag am Fuße einer Stadt mit Namen San Francisco. Dieser Berg, der kaum Beachtung fand, war einst ein Vulkan. Irgendwann am Ende dieses Jahrhunderts brach dieser Berg aus. Um den Berg herum entstand eine Zone aus giftigen Gasnebel. Außer dieser lebensunfreundlichen Umgebung befand sich aber noch mehr da draußen. Es wurden mehrere Erkundungstrupps und danach Rettungsteams ausgesandt. Niemand kam zurück. Irgendwann sollten dann die Monster kommen. Sie sollten sich einen Weg der Zerstörung durch die von Menschen bewohnte Erde bahnen. Ein Forscherteam arbeitete aber schnell an einer Lösung für diese Situation. Aus menschlicher und außerirdischer DNS wurde ein Wesen erschaffen. Ein Wesen mit Namen Jack. Jack war ein Kind des Forschers Dr. Steven Azuma. Zusammen mit dem sich eigentlich schon im Ruhestand befindenen General Aubrey Selkirk schickt er Jack zu seinem ersten Kampf. Den Kampf gegen den riesigen Insektoid gewinnt Jack mit Leichtigkeit und mit seinem scharfen Schwert in der Hand. Er ist nun bereit, gegen all die Monster zu kämpfen, die sich in seinem "Monster Guide" befinden. Er fragt sich aber auch wie es sein kann, wenn er doch der einzige ist, der die giftige Zone betreten kann, daß es überhaupt einen solchen "Monster Guide" gibt?

Durch eine Katastrophe werden Monster auf die Menschheit losgelassen. Die Menschen schaffen sich ihr eigenes Monster, um diese zu bekämpfen. Sehr einfacher Plot. Genau so einfach wie die Unmengen an Godzilla-Filmen, die ich mir damals in den Jugendvorstellungen am Wochenende angeschaut habe. Als Hommage an diese Zeit und an all die Filmmonster kann ich dieses Werk noch akzeptieren . Auch die Zeichnungen von Dan Brereton finde ich teilweise großartig. Mit seinem Malstil unterscheidet er sich schon sehr stark von den sonstigen DC-Helden-Zeichnern. Ansonsten steht diese Serie aber auf sehr dünnem Boden.

Giantkiller A to Z - A Field Guide to Big Monsters, erschienen im August 1999 bei DC

Dan Brereton (Autor & Zeichner)

Eigentlich bekommt man mit diesem Heft nur ein paar Infos über die bekannten Monster, die in den vergifteten Zonen ihr Unwesen treiben. Interessant ist zu erfahren, wer diesen Guide verfaßt hat. Es handelt sich dabei um eine Frau mit Namen Jill Sweet. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen und ließ sich genetisch so verändern, daß sie in den unbekannten Bereichen auf Erkundungstour gehen kann.

Giantkiller - Book Two, erschienen im September 1999 bei DC

Autor/Zeichner: Dan Brereton, Letterer: Bill Oakley, Redakteur: Dan Raspler

Jill ist immer noch fasziniert von der neuen Welt und von den neuen Wesen, die in ihr hausen. Das Militär und die Wissenschaft haben ganz in ihrer Nähe eine Basis errichtet. Im Colorado River lassen zwei Monster nicht von einander ab. Doch dann fällt die Aufmerksamkeit von Kibosh und Shrill auf die Gestalt mit dem Schwert. Und Giantkiller geht auf sie zu. Kibosh hat sich schnell Giantkiller geschnappt. Dann bekommt der Riese aber einen Schlag von seiner weiblichen Gefährtin. Und der einsame Kämpfer fällt auf dem Boden, wo er ein Nest findet. Shrill hat Eier gelegt. Erst erledigt Giantkiller die Riesen, dann zerstört er die Eier. Und er begegnet Jill. Jill ist dabei, Überreste der Eier für ihre Auftraggeber einzusammeln. So ganz beiläufig verwundert sie unseren Helden dann noch mit ihrer Widerstandskraft und ihrem Wissen. Als dann Jill auch noch der nicht ganz erledigten Shrill den Todesstoß verpaßt, ist die Verblüffung von Giantkiller riesig. Sie trennen sich mit der Gewißheit, daß sie sich nicht zum letztem Mal gegenübergestanden haben.

Giantkiller bleibt ein Heft voller Kampfgetümmel, in denen sich ein kleiner David mit großen Goliaths auseinandersetzen muß. Toll gemalt sind einige der Bilder, doch irgendwie ist mir in diesem Buch für Gozillabegeisterte zu wenig Handlung enthalten.

Giantkiller - Book Three, erschienen im Oktober 1999 bei DC

Autor/Zeichner: Dan Brereton, Letterer: Bill Oakley, Redakteur: Dan Raspler

Jill wird verfolgt. FBI Agent Clod will nicht wahrhaben, was aus Kalifornien geworden ist. Er will nicht sehen, daß dort nun Monster wüten. Er glaubt, alles sei eine Vertuschungsaktion des Militärs und er will die dafür Schuldigen finden. Doch das Hologramm, was sich ihm zeigt, ist keine Hologramm. Es ist ein Gigant. Ein Gigant, der tötet. Agent Clod stirbt durch den Angriff des Giganten. Jack ist in die Monstergegend vorgedrungen und beobachtet. Er soll observieren, mehr nicht. Doch manchmal provoziert ihn nur der Anblick eines dieser Geschöpfe. Und wenn er provoziert wird, dann darf er zuschlagen. Und so mischt er sich wieder in einen Zweikampf ein. Ein Gigant wird niedergestreckt. Jill beobachtet dies. Sie sieht den gefällten Giganten und seinen Bezwinger. Doch Jack verlassen die Kräfte. Er geht zu Boden. Jill kümmert sich um Jack. Ein Wissenschaftler erfährt von den neuesten Plänen. Kalifornien soll zu Gunsten der großen Sache geopfert werden. Ein lebender Toter verfolgt Jack und Jill.

So langsam baut sich so etwas wie Spannung auf. Und die Einführung des FBI-Zombies ist auch eine nette Idee. So bleibt Giantkiller zwar ein schnelles Lesevergnügen, das immer noch mehr den Augen als dem Hirn bietet, aber nun, nachdem die Hälfte der Geschichte erzählt worden ist, wird die Sache interessant.

Giantkiller – Book Four, erschienen im November 1999 bei DC

Autor/Zeichner: Dan Brereton, Letterer: Bill Oakley, Redakteur: Dan Raspler

Jill erzählt Jack, wie sie zu Jill wurde. Wie sie als FBI.-Agentin in die Monsterzone geschickt wurde, um ein paar Teufelsanbeter zurückzuholen. Wie ihr dies misslang und wie sie verletzt und halb tot von einem Spezialteam geborgen wurde und wie dann ihre DNA verändert wurde, damit sie als freie Agentin ein Buch über die einzelnen Monster anlegen konnte. Nachdem dies alles erzählt ist, werden Jack und Jill von dem Zombie-Agenten gestört, der ein ekelhaftes Monster zu ihnen geführt hat. Nur mit Hilfe eines anderen Monsters gelingt ihnen die Flucht und es stellt sich heraus, dass es Monster gibt, die sogar intelligent sind und sprechen können.

Die Story ist ja ganz nett, aber nicht umwerfend. Die Zeichnungen sind aber wirklich gut. Da merkt man, dass Dan Brereton eigentlich mehr Zeichner als Autor ist.