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Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
Die Filmfigur des John Connor hat mehr Ähnlichkeit mit der des Neo aus
der "Matrix-Reihe", als man noch vor Jahren gedacht hatte. Im ersten Teil
der nun zur Trilogie gereiften Saga wußte man nur, daß dieser John Connor
in der nicht allzu fernen Zukunft den letzen Kampf der Menschheit gegen
die allmächtig gewordenen und außer Kontrolle geratenen Maschinen anführen
würde. Deshalb wurde aus der Zukunft ein Attentäter ausgesandt, damit
dieser John Connor niemals geboren würde. Dieses Attentat konnte mit Hilfe
eines menschlichen Zeitreisenden verhindert werden und so wurde John geboren
und im Alter von Zwölf war er dabei, als die endgültige Machtergreifung
der Maschinen verhindert werden konnte. Trotzdem war allen klar, daß John
ein Auserwählter war, der für immer mit seinem Wissen leben mußte. So
lebt er nun auch zehn Jahre nach den Ereignissen des letzten Teils als
ein junger Mann, den es eigentlich gar nicht gibt, da alle Aufzeichnungen
über ihn vernichtet wurden. John zieht heimatlos durch das Land. Plötzlich
aber scheint er wieder in Gefahr zu sein und diesmal hat es die neue und
noch gefährlichere Variante des Terminators nicht nur auf ihn abgesehen,
sondern auf all die anderen Menschen, die in der Zukunft zu seinem Führungsstab
gehören. So geraten er und eine Tierärztin, die John aus seiner Schulzeit
kennt, ins Visier der Maschinen und außerdem hat der neue Terminator noch
ein anderes Ziel: Er soll den "Tag der Abrechnung", der vor zehn Jahren
verhindert wurde, nun wahr werden lassen. John erhält aber von seinem
älteren Ich aus der Zukunft einen Helfer: einen älteren und umprogrammierten
Terminator, der das Leben von John beschützen soll. Damit kommt es wieder
zum Kampf alter Terminator gegen neuer Terminator.
Nachdem bekannt geworden war, daß nicht James Cameron, der Vater der
Terminator-Saga, den dritten Teil in Szene setzen würde, dachte man, daß
nun der Ausverkauf dieser viel geschätzten Action-SF-Saga begonnen hatte.
Glücklicherweise schienen sich aber die für diesen Film verantwortlichen
Personen ihrer großen Verantwortung bewußt zu sein und so setzte man mit
John Brancato, Michael Ferris und Tedi Sarafian auf die richtigen Drehbuchautoren
und mit Jonathan Mostow auf den richtigen Regisseur. Und das Geld, das
man in die Wiederverpflichtung von Arnold Schwarzenegger steckte, könnte
man auch als "sicher angelegt" bezeichnen. Eigentlich stimmt bei diesem
Film alles. Es fängt mit den wieder toll inszenierten Actionszenen an,
bei denen man nicht bis zum Ende auf Höhepunkte warten muß und endet mit
einer niemals langweiligen Geschichte. Sicher gibt es jene, die wegen
der unglaublichen Möglichkeiten von Zeitreisegeschichten irgendwelche
unlogischen Dinge zu Tage befördern, doch interessieren diese Dinge beim
ersten Anschauen des Films den Betrachter überhaupt nicht. Und da es dann
auch noch ein absolut überraschendes Ende mitzuerleben gibt, kann man
sich endlich über den ersten großen Popcornfilm des Sommers freuen.
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