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Matrix Revolutions
"Matrix Reloaded" endete damit, daß Neo ins Koma gefallen war und in
diesem liegt er auch noch zu Beginn des abschließenden dritten Teils.
Doch es stellt sich schnell heraus, daß sein eigentliches Ich nicht in
seinem Körper schlummert, sondern daß es sich an einem Ort zwischen der
Realität, in der die letzten Reste der Menschheit sich auf den letzten
Angriff der Maschinen vorbereiten, und der Matrix befindet. Schnell machen
sich Morpheus und Trinity auf, um zusammen mit Seraph, dem treuen Helfer
des Orakels, Neo aus dieser Zwischenwelt zu befreien. Doch der Weg führt
sie wieder direkt zu einem ihren Widersacher, dem Merowinger. In der Zwischenzeit
stellt sich auch heraus, wie mächtig Agent Smith geworden ist, der ja
am laufenden Band Duplikate von sich herstellt und auch aus dem Orakel
gelingt es ihm, ein mächtiges Ebenbild seiner Selbst zu erschaffen. Da
es noch zwei Schiffe der Rebellen gibt, deren Kapitäne so schnell wie
möglich nach Zion aufbrechen wollen, um ihren Freunden beim letzten Gefecht
gegen die Maschinen zu helfen, sind diese daran interessiert, schnell
eine Entscheidung darüber zu fällen, wie sie ihren Gefährten am besten
helfen können. In Zion selbst werden die letzten Vorbereitungen für diesen
Kampf getroffen, doch trotz all der kämpferischen Anfeuerungen ihrer Anführer,
scheint man sich damit abgefunden zu haben, daß man den Untergang der
Menschheit bloß verzögern, aber nicht aufhalten kann. Die Getreuen rund
um Neo haben dann noch ein weiteres Problem, da sich in ihren Kreis ein
Verräter befindet, der von Agent Smith infiziert wurde.
"Matrix Revolutions" ist ein würdiger Abschluß der Matrix-Reihe.
Wieder zwar schrecken die Herren Wachowski nicht davor zurück, ihre eigentlich
innovative Actionsaga mit allerlei unnötigen Pathos und manch dümmlichen,
fast schon soaptypischen Dialogen zu verunstalten, doch bleibt am Ende
wenigstens die Erkenntnis, daß die Matrix-Macher ihr Ding, fern von allen
Erwartungen ihrer Fans, einfach durchgezogen haben. Und auch wenn dies
Fans verschreckt, haben sie gezeigt, daß Leute mit einer guten Idee immer
noch eine Chance im Studio-System Hollywoods haben und wohl auch noch
in Zukunft bekommen werden. Auch stellt man fest, daß endlich wieder die
Special Effects durchweg gelungen sind und man sich anders als beim zweiten
Teil, nicht mehr so vorkommt, als habe man gerade einen langen Werbetrailer
für ein Computerspiel gesehen. Am Schönsten an dem Abschluß der Matrix-Saga
finde ich aber, daß nun die Wachowskis sich was vollkommen Neues ausdenken
dürfen und darauf bin ich richtig gespannt.
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