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Firefly - DVD Tip
Manche TV-Serien haben es anscheinend schwer in Deutschland einen Ausstrahlungstermin
zu finden. So ergeht es auch Joss Wedons "Firefly". Diese leider nur vierzehnteilige
Serie zeigt, wie eine echte SF-Serie auszuschauen hat. Man nehme ein Raumschiff
und fülle es mit einer zwielichtigen Truppe von Raumfahrern, die ihr Glück
auf das Verkaufen illegal erworbener Fundstücke setzt. Das Problem mit
einer zwielichtigen Unternehmung ist, dass man es auch bei seinen Handelspartnern
stets mit zwielichtigen Charakteren, die einen meist übers Ohr hauen wollen,
zu tun hat. Außerdem nimmt die Besatzung der "Serenity" auch Passagiere
an Bord, um diese für Geld von einem Planeten zum anderen zu bringen.
Einer der Passagiere bringt etwas an Bord, das von der herrschenden galaktischen
Regierung gesucht wird und so bekommt es die Besatzung der "Serenity"
mit noch mehr Problemen zu tun.
Fans von "Krieg der Sterne", die darüber jammern, dass in den neuen
Episoden kein Han Solo mehr mitspielen darf, sei "Firefly" schon daher
empfohlen, weil dies eine Serie ist, die gefüllt ist mit Han Solo-artigen
Charakteren. Hinzu kommen schlaue und überraschende Wendungen und ein
paar Geheimnisse, die wohl erst nach und nach gelüftet werden. "Firefly"
ist überraschend gut. Die Trickaufnahmen ähneln sehr der auch in Deutschland
noch nicht im Free-TV ausgestrahlten neuen "Battlestar Galactica"-Serie
und sind einfach nur toll anzuschauen. Endlich ist der Weltraum wieder
mit tollen Raumschiffen gefüllt. Nachtrag: Mittlerweile ist auch ein auf
der Serie basierender und die Handlung der Serie zu Ende bringender Film
nachgedreht worden namens "Serentity".
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