Crocodile Dundee in Los Angeles

Dreizehn Jahre nach dem zweiten Teil ist, man mag es glauben oder nicht, der australische Draufgänger und Krokodiljäger Mick Dundee zurück. Zwar sieht man es Paul Hogan als Dundee selbst nicht an, aber die dreizehn Jahre haben ihre Spuren hinterlassen: Dundee hat jetzt einen neunjährigen Sohn von seiner Lebensgefährtin Sue, die wieder von Linda Kozlowski gespielt wird und darf Krokodile nur noch lebendig fangen, weil es nicht mehr viele davon gibt.

Auf seine alten Tage muss Dundee jetzt wieder nach Amerika, weil Sue im Zeitungsverlag ihres Vaters für einen tödlich verunglückten Kollegen einspringen muss. Damit sind die zwei Pfeiler, auf denen der Film steht, klar: Zum einen gibt es eine Krimihandlung, denn der Journalist, der zuletzt über eine kleine Filmfirma Bericht erstattete ist in Wirklichkeit ermordet worden und Dundee muß herausfinden warum. Zum anderen geht es in Crocodile Dundee in Los Angeles natürlich vor allem darum, Mick Dundee mit dem amerikanischen Großstadtleben und der Hollywood-Gesellschaft zu konfrontieren.

Das Konzept ist nicht neu, zumindest an den zweiten Teil fühlt man sich doch sehr erinnert. Der Film besteht dabei zu zwei Dritteln aus Einzelszenen, in denen Dundee zeigt, wie cool ein australischer Krokodiljäger mit der Großstadt umgeht. Die Frauen himmeln ihn an, die Räuber werden verprügelt und Tansvestiten verwirren ihn. In dieser Aneinanderreihung von Gags findet sich wenig Originelles, viel Slapstick und nur der eine oder andere echte Lacher. Wie so oft bei Nachfolgefilmen, wird die Qualität der Vorgänger leider nicht erreicht. Das ist aber alles nicht weiter schlimm: Dundee ist zurück und wer Lust hat, ihn wiederzusehen, kann sich den Film anschauen ohne allzu sehr enttäuscht zu werden. und vor allem jüngeres Publikum und Kinder werden auch so richtig was zu lachen haben.