Final Fantasy - Die Mächte in dir

Die Erde liegt in Trümmern. Die Menschheit hat sich in wenige Schutzzonen geflüchtet. Sie alle wurden Opfer einer Invasion von Außerirdischen. Es gibt aber auch diejenigen, die versuchen, die Erde zu retten. Die Wissenschaftlerin Aki Ross und ihr Mentor Dr. Sid suchen nach bestimmten Komponenten, die in der Lage sind, der Erde die Kraft zu geben, um sich gegen die Macht der Außerirdischen zu wehren. Unterstützt wird Aki bald von Gray Edwards und dessen "Deep Eyes Squadron". Natürlich gibt es auch unter den Menschen diejenigen, die nicht glauben, daß sich die Erde auf mysteriöser Weise selbst heilen wird. General Hein will deshalb mit einer Superwaffe gegen die fremde Macht vorgehen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Basierend auf einem bekannten Videospiel bekommt der Zuschauer ein fast perfekt animiertes Computerspektakel zu sehen. Die Kunstmenschen aus den Superrechnern der Programmierer können dabei mindestens soviel schauspielern wie ihre menschlichen Kollegen. Sie bleiben trotzdem aber künstlich. Dies liegt zum einen an der seltsamen Geschichte, die man uns hier aufzutischen versucht. Alles an dieser Geschichte ist zu mysteriös und zu ernsthaft um ernst genommen zu werden. Es fehlt an Humor und die Hauptpersonen sind zu sehr damit beschäftigt, ihre Aufgabe zu erledigen und zuwenig damit, einfach nur Mensch zu sein. Damit fehlt es an Charakterzügen, die einem irgendwie bekannt vorkommen. Selbst die Computerschauspieler in Filmen wie "Toy Story" und "Shrek" handeln und reagieren wie Menschen, die wir kennen. Die Helden dieser Geschichte sind einfach nur Helden und wer kennt schon Helden?