Montecristo

Wer kennt sie eigentlich nicht, die klassische Abenteuergeschichte von Verrat und Rache aus der Feder von Alexandre Dumas? Eigentlich heißt die Hauptperson in diesem Film ja auch nicht "Der Graf von Monte Cristo", sondern ist ein vom Schicksal geprüfter Mann namens Edward Dantès, der durch die Intrige zweier Männer für viele Jahre in einem unwirtlichen und höllischen Gefängnis landet, um nach Jahren der Hoffnungslosigkeit durch die Hilfe eines Mitgefangenen zu fliehen, um sich dann, mit einer neuen Identität ausgestattet und durch einen Schatz finanziell abgesichert, an den Schuldigen für diese Pein zu rächen. Natürlich geht es in dieser Geschichte auch um eine verloren geglaubte Liebe und so ist auch für die Romantiker unter den Zuschauern etwas dabei.

Mit Jim Caviezel und Guy Pearce in den Hauptrollen und mit einem schönen Auftritt des Altmimen Richard Harris versucht sich der Regisseur Kevin Reynolds, der durch Filme wie "Robin Hood - König der Diebe" und "Rapa Nui" bekannt wurde, an diesem klassischen Stoff, der schon unzählige Male verfilmt worden ist. Da er sich bei seiner Verfilmung ganz auf die Spannung der Handlung und auf seine Darsteller verläßt, kommt dabei ein unterhaltsamer, aber kein beachtlicher Film heraus. Schließlich weiß man von Anfang an worum es geht und wie die Sache ausgeht. Vielleicht wäre es mal interessant, die Story in eine andere Zeit oder gar auf eine andere Welt zu plazieren, dann hätte man mal wieder ganz neue Möglichkeiten.