Final Destination 2

Hatte in "Final Destination" noch ein Schüler eine Vision von einer Flugzeugkatastrophe, die dann Wirklichkeit wurde und der er, eine Lehrerin und ein paar seiner Mitschüler nur knapp entkommen sind, nur um es aber bald mit einer übernatürliche Kraft, die man ruhig den "Tod" nennen kann, zu tun zu bekommen, die alles daran setzte, daß auch die vermeintlich Überlebenden bald ihrem zugedachten Schicksal nicht entkommen konnten , so ist es diesmal eine Schülerin, die eine Vision von einem verheerenden Massenunfall auf dem Highway hat. Auch sie entkommt den Tod und durch ihr Eingreifen werden auch ein paar andere, die eigentlich bei dem Unfall hätten sterben sollen, gerettet. Ist es aber purer Zufall, daß dies genau ein Jahr nach der eben erwähnten Flugzeugkatastrophe passiert ist? Nachdem die ersten der Überlebenden dann doch auf abstruse Art und Weise ums Leben kommen, tut sich der Rest zusammen, um dem Tod vielleicht doch noch ein Schnippchen zu schlagen. Doch wie will man dem Tod entkommen? Vielleicht kann die einzige Überlebende der Flugzeugkatastrophe ihnen helfen. Dumm nur, daß diese sich freiwillig in eine Nervenheilanstalt eingewiesen hat und auf keinen Fall aus ihrer sicheren Gummizelle heraus will.

Mal ehrlich, daß die Drehbuchautoren es geschafft haben, eine spannende Geschichte zu erzählen und weiterzuspinnen ist ja schon ganz nett. Doch interessiert diese den Zuschauer in der Hauptsache eigentlich überhaupt nicht. Denn die Drehbuchautoren hatten bei dieser Story schon wie beim ersten Teil nur eine Aufgabe zu erfüllen. Sie sollten Menschen umbringen. Dies auf eine möglichst spannende, abstruse und fast schon böse Art. Und diese Aufgabe erfüllen sie wirklich gut. Keines der Opfer hat wirklich eine Chance, die Kette von Ereignissen zu durchbrechen, die zwar nicht immer sofort, aber eben am Ende doch zum Tode einer oder mehrerer Personen führt. Gut, vielleicht gibt es ja doch eine Chance, doch bis diese erkannt wird, wird die Gruppe ziemlich dezimiert. Und immer fängt alles so harmlos an. Es kann überall seinen Anfang nehmen. In der Küche, beim Zahnarzt, im Krankenhaus, im Aufzug und natürlich im Auto. Meisterhaft werden diese "Unfälle" dem Zuschauer dargeboten und wie es sich für eine gute Fortsetzung gehört, schafft es der Filmemacher, den ersten Teil noch an Bösartigkeit und Spannung zu überbieten. Ja, ich bin ein böser Mensch. Ich sehe gerne zu, wie unschuldige Menschen sterben, auf jeden Fall wenn es auf so kreative Art und Weise geschieht. Schadenfreude und auch die Neugierde darauf, herauszufinden, wer den blutigen Reigen überlebt, gehen bei diesem gruseligen Filmvergnügen Hand in Hand.