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Der Fluch von Darkness Falls
Es gab einmal vor langer Zeit in dem Örtchen Darkness Falls eine nette
alte Dame, die den Kindern, die ihr ihre ausgefallenen Milchzähne brachten,
dafür ein Geschenk gab. Die alte Dame wurde aber leider plötzlich eines
schweren Verbrechens bezichtigt und von dem Lynchmob grausam ermordet.
Bevor sie aber starb, verfluchte sie die Bewohner des Ortes. Viel Zeit
ist seitdem vergangen und ein kleiner Junge, der gerade einen Milchzahn
verloren hat, wird in der Nacht, in der die Zahnfee angeblich kommt, um
diesen zu holen, Zeuge des Mordes an seiner Mutter. Der Junge, der sogar
selbst von einigen Kleingeistern des Mordes verdächtigt wird, wird in
eine psychiatrische Anstalt gesteckt. Noch als erwachsener Mann hat Kyle
Walsh panische Angst vor der Dunkelheit, denn derjenige, der die "Zahnfee"
einmal gesehen hat, sollte sich niemals wieder in die Finsternis begeben.
Nun aber bittet ihn eine alte Freundin darum, zum Ort der schrecklichen
Ereignisse zurückzukommen, da ein Mitglied ihrer Familie unter demselben
Syndrom leidet, dem auch Kyle zum Opfer gefallen ist. Kyle kommt der Bitte
nach und erkennt sofort, daß auch der kleine Michael die Zahnfee gesehen
hat. Nur, wie will er dies seinen ehemaligen Mitbürgern klar machen? Statt
auch nur einen Erklärungsversuch zu starten, bekommt Kyle bald am eigenen
Leib zu spüren, was ein Teil der sonstigen Bewohner von seiner Rückkehr
halten. Als aber dann plötzlich Leute, die mit Kyle in Kontakt gekommen
sind, wie die Fliegen sterben, fällt der Verdacht sofort auf ihn. Und
so wird es für Kyle immer schwerer, seine Umgebung vor den Attacken der
Zahnfee zu beschützen.
Ein Horrorfilm für Anfänger ist "Der Fluch von Darkness Falls". Die
Story ist für Genrefreaks nicht gerade originell, nur die Inszenierung
der zahlreichen Spannungsmomente beweist, daß hier ein paar Leute beschäftigt
waren, die etwas Ahnung von dem hatten, was sie da taten. Auffällig unblutig
ist das Ganze dann auch noch, so daß der Verleiher wohl hoffte, eine Altersfreigabe
"ab 12" für den Film zu bekommen (ist aber wohl frei "ab 16" daraus geworden),
was dann mehr junges Blut in die Kinos gebracht hätte. Und nur wirklich
junges Kinovolk, das diesen Film als Einstig in die Welt des Horrors nutzen
könnte, würde von diesen Film so beeindruckt sein, wie ich, als ich zum
ersten Mal "Fog - Nebel des Grauens" gesehen hatte.
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