Swept Away

Künstler, die glauben etwas zu erschaffen, das es verdient hat, einem Publikum gezeigt zu werden, die dem Publikum damit aber auf höchst unerfreuliche Weise die Zeit stehlen und den Tag verderben, gehören auf eine einsame Insel verbannt, die sie nie wieder zu verlassen haben. Im Fall von "Swept Away" heißen diese Künstler Guy Ritchie und Madonna. Während Ritchie uns bislang glänzend mit abstrusen Geschichten von Gaunern und Gangstern unterhalten hat, hat seine Ehefrau und Musikerin Madonna bislang gezeigt, daß sie eines nicht richtig kann und dies ist das schauspielern. Gut, es gab mal Filme wie "Susan verzweifelt gesucht" und "Eine Klasse für sich" in denen auch sie keinen großen Schaden angerichtet hat, aber als Schauspielerin wollte sie deswegen trotzdem niemand ernst nehmen. Dies wird wohl nun auch für alle Zeit so bleiben. Madonna sollte Musik machen, denn dies kann sie (ihr neues Album "American Life" gefällt mir wieder richtig gut), wenn sie aber nun wieder versucht, eine echte überdrehte und reiche Frau zu spielen, die von ihrem Ehemann dazu gezwungen wird, mit ihm eine Mittelmeerkreuzfahrt zu machen und sich dabei mit einem griechischen Fischer anlegt, mit dem sie dann auch noch Schiffbruch erleidet und der sie von nun an zu seiner Sklavin macht und in den sie sich dann urplötzlich, nachdem er sie auf jede mögliche Art und Weise gedemütigt hat, auch noch verliebt, dann zweifeln wir nicht nur an den schauspielerischen Fähigkeiten von Madonna und an den Fähigkeiten ihres Ehemanns als Regisseur und Drehbuchautors, wir sollten uns auch fragen, warum jemand für die Produktion dieses Filmes überhaupt Geld ausgegeben hat und die beiden für diesen Mist Verantwortlichen nicht sofort ins Gefängnis gebracht wurden. Denn wie gesagt, ein solcher Mist sollte bestraft werden und die vielen "Goldenen Himbeeren", die dieser Film bekommen hat, sind als Strafe noch viel zu gering. Bitte straft diesen Film mit eurer Ignoranz.