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Kampf der Gladiatoren, erschienen bei Hans im Glück

Ein Würfelspiel von Reiner Knizia für 2-5 Spieler, ab 10 Jahren

Reiner Knizia ist einer der produktivsten und erfolgreichsten Spieleerfinder und überrascht mit einer Vielzahl von kurzweiligen und einfachen Spielen, die sich bei den unterschiedlichsten Genres bedienen. Nun geht es in die Arena und die Spieler dürfen je nach Spieleranzahl 3 bis 4 Gladiatoren-Teams in die Arena schicken. Dabei stellen ihnen nicht nur ihre Mitspieler gegnerische Gladiatoren in die Quere, sondern es gibt auch verschiedene Tiere, die ersteinmal besiegt werden wollen.

Wer nun glaubt, daß die Kämpfe sich aber nur durch glückliches Würfeln entscheiden, der irrt sich gewaltig. Es ist nämlich mehr Taktik und Planung gefragt, als es zu Anfang scheinen mag. Das fängt mit der Zusammenstellung der Gladiatoren-Teams an, die am Anfang auf dem Spielfeld ausgelegt werden. Ein Team setzt sich aus vier Gladiatoren zusammen und man darf bei der Zusammenstellung aus 5 verschiedene Gladiatorentypen auswählen. Jeder dieser Gladiatorentypen hat seine eigene Funktion. So erlaubt der eine einen zusätzlichen Würfel beim Angriff zur Hand zu nehmen, während ein anderer Typ bestimmt, welcher Spieler überhaupt als erstes zuschlagen darf. Ein anderer macht einen Trefferwurf unschädlich, während wiederum der Nächste dafür sorgt, daß man die Chance hat, das Würfeln noch mal zu wiederholen. So ist die Planung eines ausgewogenen Teams eine gar nicht so einfache Sache. Hinzu kommt, daß auch die verschiedenen Tiere ihre eigenen Werte haben und so auch unterschiedlich stark und bedrohlich sind. Sind dann alle Teams und Tiere verteilt, geht es auch schon mit den einzelnen Kampfrunden los, in denen sich dann entscheidet, wer die bessere Taktik gefahren hat. Nach und nach, wenn die einzelnen Teams immer schwächer werden, wird auch die Wahl des Angriffsziels immer mehr zu Qual. Am Ende entscheidet nicht nur, wer als letztes noch einen oder mehrere Gladiatoren in der Arena stehen hat, sondern wer die meisten Gegner besiegt hat, denn für jeden erlegten Gladiator gibt es einen Siegpunkt und für jedes der erlegten Tiere zwei. Am Ende gewinnt der, der sich die meisten Punkte erkämpft hat. Die Regeln sind einfach und man sollte sich nur merken, welcher Gladiator welche Funktion hat.

Und so wird aus "Kampf der Gladiatoren" ein kurzweiliges Spiel, bei dem es mehr auf Taktik ankommt, als man das beim ersten Mal gedacht hätte. Da aber durch das Würfeln auch ein große Portion Glück nicht fehlt, können selbst die besten Taktiker manchmal eine böse Überraschung erleben.