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Kevin Spacey
Kevin Spacey Nachdem Kevin Spacey den Oscar für seine Rolle in dem Thriller
"Die üblichen Verdächtigen" in der Kategorie "Bester Nebendarsteller"
bekommen hatte, war klar, daß Hollywood einen neuen männlichen Ausnahmeschauspieler
gefunden hatte. Mit seiner Rolle als Lester Burnham in dem Film "American
Beauty" konnte er diesen Moment noch einmal steigern in dem er den Oscar
als "Bester Hauptdarsteller" entgegennahm. Doch natürlich kam der Erfolg
nicht einfach so über Nacht. Kevin Spacey, geboren am 26. Juli 1959 in
South Orange, New Jersey hat sich als Theaterdarsteller erste Sporen verdient.
1991 gewann er den Tony Award (amerikanischer Theaterpreis) für seine
Rolle in dem Stück "Lost in Yonkers", in dem er an der Seite von Richard
Dreyfuss spielte. Das war ein erster Höhepunkt in der Theaterkarriere
des Kevin Spacey. Zehn Jahre zuvor gab er sein Schauspieldebüt als Bote
in Joseph Papps im Central Park aufgeführtem Stück von "Henry IV, Part
1". Ein Jahr später war er neben Liv Ullmann in Ibsens "Gespenster" als
Oswald zu sehen. Dann gehörte er unter anderem zur zweiten Besetzung von
Mike Nichols bei "Hurly-burly", bekam eine erste Hauptrolle in Tschechows
"Die Möwe" und trat in Stücken wie "Barbarians", "Right Behind the Flag"
und "As It is in Heaven" auf. Bekannt wurde er als Jamie Tyrone in Jonathan
Millers Inszenierung von Eugene O' Neills "Long Day`s Journey into Night"
mit Jack Lemmon (1986). Die beiden sollten sich danach noch öfters vor
der Kamera begegnen ("Der Fall Mary Phagan", "Dad", "Glengarry Glen Ross").
In zahlreichen Fernsehserien hatte Spacey Auftritte, darunter "Kampf gegen
die Mafia", "L.A. Law". 1995 waren es zwei intensive Darstellungen, die
Kevin Spacey zum Gesprächsthema bei Filmfans auf der ganzen Welt machten.
Einmal war es der Auftritt in Brian Singers "Die üblichen Verdächtigen",
in dem er als Verbal Kint die Zuschauer hinters Licht führte. Der diabolische
Killer in "Seven" verstörte mit seinem Treiben sicherlich das Publikum
wie kaum ein anderer. Trotz des eigentlich kurzen Auftritts wurde dieser
Typ sofort in eine Kategorie mit Hannibal Lecter zusammengesteckt. So
macht man auf sich aufmerksam. Ein Jahr später gab Spacey sein Debüt als
Filmregisseur ("Albino Alligator"). Weitere Filme wie "L.A. Confidental"
(1997), "Midnight in the Garden of Good and Evil", "The Negotiator" (1998)
festigten seinen Ruf. Und nach "American Beauty", mit dem er sich in die
Herzen und Gedanken der Zuschauer gespielt hat, bleibt abzuwarten, was
uns Kevin Spacey noch so alles in der Zukunft zu bieten hat. Erfreulich
bleibt dabei, daß er auch immer noch bereit ist, in kleineren Produktionen
mitzuwirken, wie zuletzt in der irischen Produktion "Ein ganz normaler
Dieb". |