William Friedkin/Kevin Spacey/John Cusack/Penelope Cruz
Robert Redford

Kevin Spacey

Kevin Spacey Nachdem Kevin Spacey den Oscar für seine Rolle in dem Thriller "Die üblichen Verdächtigen" in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" bekommen hatte, war klar, daß Hollywood einen neuen männlichen Ausnahmeschauspieler gefunden hatte. Mit seiner Rolle als Lester Burnham in dem Film "American Beauty" konnte er diesen Moment noch einmal steigern in dem er den Oscar als "Bester Hauptdarsteller" entgegennahm. Doch natürlich kam der Erfolg nicht einfach so über Nacht. Kevin Spacey, geboren am 26. Juli 1959 in South Orange, New Jersey hat sich als Theaterdarsteller erste Sporen verdient. 1991 gewann er den Tony Award (amerikanischer Theaterpreis) für seine Rolle in dem Stück "Lost in Yonkers", in dem er an der Seite von Richard Dreyfuss spielte. Das war ein erster Höhepunkt in der Theaterkarriere des Kevin Spacey. Zehn Jahre zuvor gab er sein Schauspieldebüt als Bote in Joseph Papps im Central Park aufgeführtem Stück von "Henry IV, Part 1". Ein Jahr später war er neben Liv Ullmann in Ibsens "Gespenster" als Oswald zu sehen. Dann gehörte er unter anderem zur zweiten Besetzung von Mike Nichols bei "Hurly-burly", bekam eine erste Hauptrolle in Tschechows "Die Möwe" und trat in Stücken wie "Barbarians", "Right Behind the Flag" und "As It is in Heaven" auf. Bekannt wurde er als Jamie Tyrone in Jonathan Millers Inszenierung von Eugene O' Neills "Long Day`s Journey into Night" mit Jack Lemmon (1986). Die beiden sollten sich danach noch öfters vor der Kamera begegnen ("Der Fall Mary Phagan", "Dad", "Glengarry Glen Ross"). In zahlreichen Fernsehserien hatte Spacey Auftritte, darunter "Kampf gegen die Mafia", "L.A. Law". 1995 waren es zwei intensive Darstellungen, die Kevin Spacey zum Gesprächsthema bei Filmfans auf der ganzen Welt machten. Einmal war es der Auftritt in Brian Singers "Die üblichen Verdächtigen", in dem er als Verbal Kint die Zuschauer hinters Licht führte. Der diabolische Killer in "Seven" verstörte mit seinem Treiben sicherlich das Publikum wie kaum ein anderer. Trotz des eigentlich kurzen Auftritts wurde dieser Typ sofort in eine Kategorie mit Hannibal Lecter zusammengesteckt. So macht man auf sich aufmerksam. Ein Jahr später gab Spacey sein Debüt als Filmregisseur ("Albino Alligator"). Weitere Filme wie "L.A. Confidental" (1997), "Midnight in the Garden of Good and Evil", "The Negotiator" (1998) festigten seinen Ruf. Und nach "American Beauty", mit dem er sich in die Herzen und Gedanken der Zuschauer gespielt hat, bleibt abzuwarten, was uns Kevin Spacey noch so alles in der Zukunft zu bieten hat. Erfreulich bleibt dabei, daß er auch immer noch bereit ist, in kleineren Produktionen mitzuwirken, wie zuletzt in der irischen Produktion "Ein ganz normaler Dieb".