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Garth Nix: Der siebte Turm. Sturz in die Dunkelheit. Stuttgart: Dino, 2001. 267 Seiten, ISBN 3-89748-402-1 Tal lebt in einem gewaltigen Schloß mit sieben Türmen. Jeder Turm steht für einen der sieben Orden. Die Gesellschaftsordnung innerhalb dieser Festung basiert auf dem geschickten Ausspielen von Fertigkeiten, um in den nächsthöheren Orden zu gelangen. Die Imperatorin regiert über alle Erwählten. Tal hat es nicht einfach. Der Zwölfjährige steht kurz vor einem wichtigen Ereignis. Es dauert nicht mehr lange und Tal kann versuchen, am Tag des Aufstieg einen mächtigen Geisterschatten an sich binden. Denn je stärker sein Schatten ist, um so besser stehen Tals Chancen innerhalb der Orden aufzusteigen. Doch die Sache hat einen Haken. Um an dem Ritual teilzunehmen, braucht man einen erhabenen Sonnenstein und dieser fehlt Tal, da sein Vater, der so einen Stein besitzt, als vermißt gilt, seitdem er zu einer Mission in die Außenwelt aufbrach. Als ob dies nicht genug wäre, ist auch noch Tals Mutter schwer erkrankt und auch um sie zu heilen bräuchte er einen mächtigeren Sonnenstein. Tal bemüht sich nun darum, irgendwie an einen erhabenen Sonnenstein zu gelangen. Als jeglicher legitimer Weg in eine Sackgasse läuft, bei dem ihm immer wieder die gleiche Person Steine in dem Weg legt, klettert Tal auf das Dach des Schlosses. Dort reifen in Körben die mächtigen Sonnensteine heran, die Licht und Magie ihren Trägern bringen. Doch auch hier wird Tal von einem mächtigen Schattenwesen angegriffen und er fällt in die Tiefe. Als Tal wieder zu Bewußtsein kommt, findet er sich in einer trostlosen, in ewiger Dunkelheit gefangenen Eiswüste wieder. Ist der Junge nun verloren? Für "Lucas Books", dem Buchverlag von Krieg der Sterne-Erfinder George Lucas, entwickelte der in seiner Heimat Australien ausgezeichnete Jugendbuchautor Garth Nix eine Geschichte um den Kampf eines Jungen gegen dunkle Mächte. Für Fantasyfans bietet dieses Buch daher nur ein paar gute Ideen, wie zum Beispiel die Schattenwächter, die als Ersatz für den normalen Schatten mehr die Aufgabe eines mächtigen Beschützers haben, der Rest ist für diese nur allzu bekannt. Für die eigentliche Zielgruppe, die wohl aus Jugendlichen bestehen soll, die nach "Harry Potter" und "Der Herr der Ringe" in immer neue aufregende Fantasy-Welten eintauchen wollen, kann dieses Buch schon empfohlen werden, da die Geschichte einfach gestaltet und dabei sehr spannend ist. Das Dumme ist aber, daß die Geschichte am Ende des ersten Bandes längst nicht zu Ende ist. Vier weitere Bände warten daher noch darauf gelesen zu werden und an einem Buch hat man gerade mal ein paar wenige Stunden zu lesen. |
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