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Garth Nix: Der siebte Turm. Mauern des Todes. Stuttgart: Dino, 2001. 267 Seiten, ISBN 3-89748-403-X

Tal landete in einer Welt des ewigen Eises. Aber auch in dieser Einöde hat es ein Volk geschafft zu überleben. Es sind die Eiscarls, die in ihren Eisschiffen die eisigen Meere befahren und ihr Leben nach den wandernden Horden von Tieren richten, die sie zum Überleben brauchen. Tal lernte ein Mädchen kennen und muß nun mit Milla einen Weg zurück in das Schloß der Erhabenen finden. Dort muß Tal immer noch einen Weg finden, um an einen erhabenen Sonnenstein zu kommen, damit er seiner Familie helfen kann und Milla braucht einen Sonnenstein, da auch ihr Volk diese Quelle des Lichtes braucht. Milla ist von Tal nicht begeistert. Sie ist eine Kriegerin und Tal nur ein verwöhnter Bengel, der sich auf seinen Schattenwächter verläßt. Und genau vor diesen Schatten fürchten sich die Eiscarls, da sie glauben, daß die Schattenwesen aus der Geisterwelt nicht Gutes im Schilde führen. Erst muß aber ein Weg ins Schloß gefunden werden und dies ist kein ungefährliches Unterfangen. Als sie es dennoch schaffen und bei Tals überdrehten Großonkel ankommen, um nach Rat zu fragen, bricht plötzlich die Hölle aus. Die Gegner von Tals Familie scheinen immer noch etwas gegen Tal zu haben und bekämpfen ihn mit allen Kräften. So landet Tal in der "Grube", während Milla in die "Kammer der Alpträume" gebracht wird.

Mit einfachen Mitteln beschreibt Garth Nix die weiteren Abenteuer von Tal und Milla. Das Motiv der sich erst nicht ausstehen könnenden Helden ist altbekannt, doch es ist nett mitzuverfolgen, wie sich die Beiden langsam aneinander gewöhnen. Weiterhin fehlt es dem Autor aber an Humor und ein paar anderen Elementen, die einen guten Autor ausmachen. Nur der kurze Auftritt von Tals Großonkel zeigt, daß eigentlich mehr möglich wäre. Schön ist aber, daß es nach hundert Seiten endlich richtig spannend wird. Leider erfährt der Leser aber immer noch nicht, wer genau Tals Gegner sind und was diese im Schilde führen.