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Kampf der Gladiatoren

Odins Raben
Bohnanza

Rosenkönig - dornige Fehde für Zwei, erschienen bei Kosmos
von Dirk Henn

Als Spielhintergrund dient bei diesem Spiel die Rosenkriege, die von 1455 bis 1485 zwischen den Häusern Lancaster und York ausgetragen wurden. Dieser Hintergrund hat zur Folge, daß das Spielfeld wie eine Karte von England aussieht, in deren Mitte zu Anfang die Königsfigur gestellt wird. Die Spieler versuchen nun mit Hilfe ihrer Spielkarten, den König auf andere Felder zu bewegen. Dadurch dürfen sie immer auf das Feld, auf dem sie landen, einen Machtstein mit ihrer Wappenseite nach oben legen. Wenn das Spiel also langsam voranschreitet, verteilen die Spieler Steine auf den Spielplan. Ab und an sollten sie aber auch einen Spielzug darauf verwenden, eine neue Karte nachzuziehen, da die fünf Karten, die man zu Anfang bekommt, irgendwann weg sind. Und so ergeben sich die Möglichkeiten, die ein Spieler während seines Zuges hat, auch sehr schnell von selbst. Entweder er bewegt den König weiter und legt einen neuen Machtstein zu seinen Gunsten hin oder er zieht eine Karte nach. Er kann aber auch mit Hilfe von vier Ritterkarten, viermal einen gegnerischen Stein umdrehen, so daß aus einem feindlichen Feld ein von ihm kontrolliertes Feld wird. Doch am Ende geht es nicht nur darum, möglichst viele Steine mit seinen Wappen auf dem Spielplan liegen zu haben, sondern daß diese Steine auch möglichst aneinander liegen. Denn Steine die waagerecht oder senkrecht zusammengehören, werden für die Endabrechnung miteinander multipliziert.

Beim Spielen stellt sich schnell heraus, daß mit Taktik alleine hier kein Preis zu gewinnen ist. Dazu ist durch das Ziehen der Karten und der daraus resultierenden Zugmöglichkeiten einfach zu viel Glück mit ins Spiel gebracht. Einiges kann aber auch durch das geschickte Ausspielen der Ritterkarten wieder ins Lot gebracht werden und man sollte nicht zu zögerlich mit dieser Möglichkeit umgehen, da das Spiel manchmal doch recht schnell zu Ende sein kann und dies ist der Fall, wenn entweder der letze Spielstein auf dass Feld gelegt wird oder wenn keiner der beiden Spieler mehr mit dem König ziehen kann. Ach ja, die Spielkarten der Spieler werden immer offen hingelegt, so daß sich manchmal ein Blick in die gegnerischen Karten lohnen kann, da man so herausfindet, welche Zugmöglichkeiten der Gegner hat, manchmal kann auch dies ziemlich hilfreich sein. "Rosenkönig" ist ein wirklich nettes Spiel für Zwei, das auf ein sehr einfaches Regelwerk zurückgreift.