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Runebound – ein Fantasybrettspiel Fantasybrettspiele gibt es langsam in ansehnlicher Zahl. Zum einen gibt es da jene, die auf bekannten Fantasyromanen und Computerspielen basieren und jene, die ganz eigenständig versuchen, eine fantastische Spielewelt zu erschaffen. „Runebound" ist nun in der „Second Edition" auf den Markt gekommen und bietet Möglichkeiten für zahllose Spielstunden. Und mit den bald erscheinenden zahlreichen Erweiterungen wird die Welt von „Runebound" schnell sehr viel größer werden. Gespielt wird auf einem Spielbrett, dass neben einer ansehnlichen Landkarte Platz für ein paar Kartenstapel bietet. Auf der Landkarte werden „Erfahrungspunkte" verteilt und diese stellen auch gleichzeitig die Orte da, an dem die Helden ihre Abenteuer erleben. Diese Erfahrungspunkte gibt es in verschiedenen Farben, die für verschiedene Schwierigkeitsstufen stehen. Grün ist die leichteste und rot die schwerste Stufe. Die Spieler ziehen sich eine Heldenkarte, auf der alle fürs Spiel nötigen Spielerinformationen stehen. Neben der Anzahl der Lebenspunkte und der für Konstitution, sind auch die Werte für den Fern-, Nah-, und Magiekampf zu finden und die Anzahl der Schadenspunkte, die die Charaktere in diesen Kämpfen ihren Gegnern zufügen. Gestartet wird das Spiel stets in der Stadt „Tamalir" und von da stehen den Spielfiguren alle Wege offen. Das heißt, wenn man in der Bewegungsphase auch seine Bewegungswürfel so würfelt, dass man auch dahin kommt, wo man hin will. Mit Hilfe der Würfel bewegt man sich fort und bewegt seine Figuren meist zuerst auf die grünen Erfahrungspunkte zu, da diese Abenteuer noch von einem Helden ohne Ausrüstung und Helfer zu schaffen sind. Hat man einen dieser Erfahrungspunkte erreicht, zieht man eine Abenteuerkarte in der dazugehörigen Farbe vom Stapel und schaut sich den Gegner oder die Herausforderung an. Danach wird gewürfelt. Hat man den Gegner besiegt, dann darf man den Erfahrungspunkt nehmen und wenn man mehrere davon gesammelt hat, gegen andere Marker austauschen, die dem Charakter entweder weitere Lebenspunkte schenken oder eine seiner drei Kampfstufen verstärken. Hat man so seinen Charakter aufgerüstet, kann man sich irgendwann auch den Abenteuern der nächsthöheren Stufe widmen. Und es ist erforderlich, irgendwann zu den roten Abenteuerkarten vorzustoßen, denn nur dort kann man die drei Drachenrunen finden oder den bösen Lord Margath besiegen, um das Spiel auch erfolgreich zu beenden. Doch bis dahin stehen den Spielern viele Kämpfe bevor und auch so manche Niederlage, die alles vorher Geschaffte wieder zunichte macht. „Runebound" ist wie gesagt ein Spiel für viele Spielestunden. Gut ist aber, dass es auch in jeder auf der Landkarte verzeichneten Stadt Dinge zu kaufen gibt, die einem das Heldenleben erleichtern und auch verlorene Lebenspunkte können dort mit Gold zurückgekauft werden. Also sammle viel Erfahrung, rüste deinen Charakter ständig auf und gewinne irgendwann einmal das Spiel. „Runebound" hat das Zeug, ein echter Fanliebling zu werden, da es dem Fantasyspiele gewogenen Spieler alles bietet, was dieser sonst nur unter großen Mühen im Fantasyrollenspiel findet: Zahlreiche Kämpfe und endlose Abenteuer. |
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