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Exterminator 17, erschienen 1981 im Volksverlag

Autor: Dionnet, Zeichner: Bilal

Auf einer abgelegenen Welt wird Krieg geführt. Androiden stürmen in die Schlacht. Als ein neuer Frieden verhandelt wurde, werden die Androiden abgeschaltet und damit zerstört. Auf Knopfdruck soll dadurch verhindert werden, dass irgend etwas den neu ausgehandelten Vertrag gefährdet. Die Schlacht wurde von dem Erfinder der Androiden beobachtet. Er entdeckte unter den Kämpfenden einen Android der ersten Generation. Etwas von dem Erschaffer steckt in diesem Androiden. Als es nach dem Kampf zu einer Feier kommen soll, bricht der Erschaffer der Androiden zusammen, doch seine Seele wandert in den Körper des abgeschalteten Kunstkörpers. Dies sorgt für Aufruhr unter den Führungsmitgliedern. Sofort wird die Beseitigung des Exterminators, so werden diese Androiden-Soldaten im Allgemeinen genannt, in Auftrag gegeben. Der Exterminator schafft es mit Hilfe eines Geschichtenerzählers, sich an Bord eines "Genetic" zu begeben. Dies ist ein Raumschifftyp, der durch Zufallsprinzip im All herumreist. Dies birgt aber die Gefahr für die sich an Bord Befindenden, dass sie für immer im All herumreisen werden, nie aber einen neuen Planeten erreichen werden. Da der Exterminator aber das Ziel hat, allen anderen Androiden die Freiheit zu schenken, muß er zur Erde gelangen. Der Erzähler namens Cleton hat aber einen Plan. Bevor er aber den Flug des Raumschiffes unterbrechen will, führt er den Exterminator zu einem Chirurgen, damit er für seine Verfolger nicht mehr so leicht zu erkennen ist. Danach beginnen sie damit, die Zufallsreise des Raumschiffes zu unterbrechen. Außerdem zeigt bald darauf der Erzähler dem Androiden, wer er wirklich ist.

Genau wie die "Luftdichte Garage" von Moebius ist auch "Exterminator 17" ein moderner Klassiker der SF. Die Story lehnt sich etwas an die Grundidee von Philip K. Dicks "Träumen Roboter von elektrischen Schafen" an und verbindet sie mit "Der Wüstenplanet", "Sternenkrieger" und den Bildwelten von Moebius. Heraus kommt ein Meisterwerk, das nun nach fast 25 Jahren durch eine neuen Serie (bei der Bilal leider nicht als Zeichner arbeiten wird) hoffentlich von vielen Lesern wiederentdeckt wird.